Persönliche Eindrücke vom 2. Ökumenischen Kirchentag
Walter Rominger

Mit etwa 100 000 Besuchern des Schlussgottesdienstes am Sonntag Exaudi (16. Mai 2010; von der ARD übertragen) ging der 2. Ökumenische Kirchentag in München zu Ende. An den zahlreichen Eröffnungsgottesdiensten hatten etwa 80 000 Personen teilgenommen. Am anschließenden Abend der Begegnung sollen es 300 000 gewesen sein. Gut 25 000 Dauer- und mehr als 20 000 Tagesteilnehmer nahmen an diesem Großereignis von 13. bis 16. Mai teil. Mehr als 2000 Gruppen und Organisationen waren beteiligt. An vier Tagen kamen 3000 Veranstaltungen zur Durchführung – mit ganz unterschiedlichen Inhalten und Zielsetzungen.


lesen Sie hier mehr...


Der Mensch der Gesetzlosigkeit
Hansfrieder Hellenschmidt

Seit Monaten begleiten uns wüste und schimpfliche Nachrichten aus den christlichen Kirchen und pädagogischen Institutionen, die über sexuellen Missbrauch von Kindern und Schülern berichten. Man ist entsetzt und wendet sich ab. Eine in vielen Facetten enthemmte Sexualität feiert fröhliche Urstände und es gibt kein Wehren. Ein unreiner Geist ist am Werk. Diese Geschehnisse treten aber nicht zufällig in Erscheinung. Wir haben eine lange Geschichte der Missachtung von Anstand und Sitte hinter uns.


lesen Sie hier mehr...

Die Anfänge der Reformation
Karl-Hermann Kandler

Im Jahr 2017 werden es 500 Jahre, dass Martin Luther seine berühmt gewordenen 95 Thesen gegen den Ablass, die die Reformation einleiteten, an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg anschlug. Die Jahre bis dahin werden als Reformationsdekade bezeichnet. Die Bekenntnisbewegung »Kein anderes Evangelium« nimmt dieses Anliegen auf. Sie erkennt einen verheißungsvollen Ansatz in der Erinnerung an Luther, eingedenk dessen, was Professor Aleksander Radler so treffend formulierte: »Vorwärts zu Luther«. Wir wenden uns Luther damit nicht als einem Großen der Vergangenheit zu, den wir nur verehren – das wäre Nostalgie, Denkmal- und Gräberpflege –, sondern als einem, der für die Gegenwart relevant ist.


lesen Sie hier mehr...


Philipp Melanchthon – 
Lehrer der Kirche
Karl-Hermann Kandler

Als Praeceptor Germaniae (Lehrer Deutschlands) ist Philipp Melanchthon (1497-1560) in die Geschichte eingegangen. Er ist aber noch vielmehr Lehrer der Kirche, vor allem durch das hauptsächlich von ihm verfasste Augsburger Bekenntnis (im Evangelischen Gesangbuch Nr. 807), das Grundbekenntnis der (lutherischen) Kirche, zu dessen 450. Jubiläum 1980 ein Buch lutherischer und römisch-katholischer Verfasser unter dem Titel »Confessio Augustana – Bekenntnis des einen Glaubens« erschien. Genau das ist dieses Bekenntnis und will es auch sein.


lesen Sie hier mehr...
Impressum/Datenschutz